Bruno Delepelaire
Bruno Delepelaire, der 2023 für seine Aufnahme der Abel-Cellokonzerte mit dem Echo Klassik in der Kategorie „Nachwuchskünstler des Jahres“ ausgezeichnet wurde, ist ein vielseitiger Musiker. Seit 2013 ist er erster Solocellist der Berliner Philharmoniker, außerdem Mitglied der „12 Cellisten der Berliner Philharmoniker“, ein begeisterter Kammermusiker und regelmäßiger Solist. Er trat bereits mit einigen der größten Orchester und Dirigenten auf und arbeitete mit renommierten Komponisten zusammen. Im Jahr 2022 spielte er unter der Leitung von Kirill Petrenko die Weltpremiere des Cellokonzerts „Nachtergebung“ von Donghoon Shin, und 2018 führte er die Europapremiere von „Un Despertar“, dem 2. Cellokonzert von Matthias Pintscher, auf. Dass Bruno Delepelaire Cellist wurde, verdankt er seiner Großmutter, einer begeisterten Amateur-Cellistin. Als Fünfjähriger wollte auch er das Instrument lernen. Der Cellounterricht bei seinem ersten Lehrer Erwan Fauré war für ihn prägend. Später studierte Bruno Delepelaire am Pariser Konservatorium bei Philippe Muller und wurde Mitglied des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS. Im Jahr 2012 ging er nach Berlin, um seine Ausbildung bei Jens Peter Maintz an der Universität der Künste und bei Ludwig Quandt an der Karajan-Akademie fortzusetzen. Da er daran interessiert ist, die Musik, die er spielt, besser zu verstehen, studierte er außerdem Harmonielehre und Klavierharmonisierung am Pariser Konservatorium und komponiert gerne in seiner Freizeit. Als Solist trat er mit den Berliner Philharmonikern, den Bielefelder Philharmonikern, dem Saarbrücker Rundfunkorchester, der Bayerischen Kammerphilharmonie, den Berliner Barocksolisten, der Kammerakademie Potsdam, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Royal Scottish National Orchestra, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Orchestre de l’Opéra de Nice, dem Aalborg Symfoniorkester, dem Orquesta Filarmónica de Gran Canaria und dem Orquesta Clásica Santa Cecilia unter Dirigenten wie Rasmuss Baumann, Semyon Bychkov, Moritz Gnann, Reinhard Goebel, Alexander Kalajdzic, Vaclav Luks, Kirill Petrenko, Matthias Pintscher, Christoph Poppen, Michael Sanderling, Tugan Sokhiev, Thomas Sondergard und John Williams. Der Cellist hat mehrere Preise gewonnen, darunter den ersten Preis beim „Karl-Davidoff-Internationalen Cello-Wettbewerb“ (2012) und beim Internationalen Instrumentalwettbewerb in Markneukirchen (2013).