Maurizio Baglini
Der Pianist Maurizio Baglini kann auf eine glänzende Karriere als Solist, Kammermusiker, Musiklehrer und künstlerischer Leiter zurückblicken.
Mit 24 Jahren gewann er den „World Music Piano Master“ von Monte Carlo. Er tritt regelmäßig an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, am Teatro alla Scala in Mailand, am Teatro San Carlo in Neapel, im Salle Gaveau in Paris und im Kennedy Center in Washington auf und ist Gast renommierter Festivals, darunter La Roque d'Anthéron, das Yokohama Piano Festival, das Australian Chamber Music Festival, „Benedetti Michelangeli“ in Bergamo und Brescia. Er arbeitet mit Dirigenten wie Luciano Acocella, Marco Angius, John Axelrod, Antonello Allemandi, Umberto Benedetti Michelangeli, Giampaolo Bisanti, Marcello Bufalini, Massimiliano Caldi, Tito Ceccherini, Daniel Cohen, Howard Griffiths, Armin Jordan, Seikyo Kim, Emanuel Krivine, Karl Martin, Donato Renzetti, Corrado Rovaris, Ola Rudner, Daniele Rustioni und Maximiano Valdes zusammen.
Seine Aufnahmen für Decca / Universal wurden von Fachkritikern sehr geschätzt und umfassen Werke von Schumann (dessen gesamte Klavierwerke er aufgenommen hat), Liszt, Brahms, Schubert, Domenico Scarlatti und Mussorgsky sowie die „Live at Amiata Piano Festival“-Reihe.
Seit 2008 fördert er das Projekt „Ode an die Freude“, welches ihn dazu gebracht hat, weltweit die Neunte Symphonie von Beethoven / Liszt mit mehr als fünfzig Live-Auftritten in Rom, Mailand, Cremona, Paris, München, Tel Aviv, Rio de Janeiro und Beirut zu spielen. Er hat auch das Projekt „Web Piano“ auf seinem Konto, welches Live-Klavieraufführungen - wie Carnaval von Schumann, Bilder einer Ausstellung von Mussorgsky oder Images von Debussy - mit Projektionen des Multimediakünstlers Giuseppe Andrea L'Abbate (La Roque d'Anthéron, Lisztomanias 2017, Châteauroux, Emilia Romagna Festival).
Seit 2006 spielt er mit der Cellistin Silvia Chiesa, mit welcher er in mehr als 250 Konzerten aufgetreten ist. Er spielt auch Kammermusik mit Kristóf Baráti, Enrico Bronzi, Gautier Capuçon, Renaud Capuçon, Cinzia Forte, Corrado Giuffredi, Andrea Griminelli, Gabriele Pieranunzi, Roberto Prosseda, Massimo Quarta, dem Quartetto della Scala und anderen.
Er ist Gründer und künstlerischer Leiter des Amiata Piano Festivals und künstlerischer Berater für Tanz und Musik des Teatro Comunale „Verdi“ in Pordenone. 2019 wurde er „für die hohen Verdienste und wichtigen künstlerischen Beiträge, die seine Tätigkeit zum Klavier brachte“ zum Ehrenmitglied der Aiarp, der Associazione Italiana Accordatori Riparatori Pianoforti, ernannt.
Er spielt einen Fazioli-Flügel.