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Cristian Măcelaru

Cristian
(c) Ben Knabe

Der mit einem GRAMMY® Award ausgezeichnete Dirigent Cristian Măcelaru wird weltweit für seine besondere Verbindung von interpretatorischer Stringenz, emotionaler Intelligenz und seinem offenen und großzügigen Wesen bewundert. Măcelaru zeigt ein ausgeprägtes Engagement für die Stärkung von Kulturinstitutionen, die Förderung der nächsten Künstlergeneration und den Ausbau der Verbindungen zwischen Musik und Gesellschaft. Zugleich wirkt er weltweit als Botschafter der klassischen Musik.

Er ist Musikdirektor des Cincinnati Symphony Orchestra und des Orchestre National de France sowie künstlerischer Leiter des George-Enescu-Festivals und -Wettbewerbs. Darüber hinaus ist er künstlerischer Leiter und Chefdirigent des World Youth Symphony Orchestra am Interlochen Center for the Arts und hält die Position des Musikdirektors und Dirigenten des Cabrillo Festival of Contemporary Music inne. Zudem ist er Distinguished Visiting Artist an der Shepherd School of Music der Rice University und künstlerischer Partner des WDR Sinfonieorchesters Köln, dem er zuvor als Chefdirigent verbunden war.

Als gefragter Gastdirigent konzertiert Măcelaru mit zahlreichen weltweit führenden Orchestern. In Europa arbeitet er unter anderem mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, der Staatskapelle Berlin, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, London Philharmonic Orchestra, den Wiener Symphonikern, Swedish Radio Symphony Orchestra, Budapest Festival Orchestra, Rotterdam Philharmonic Orchestra sowie dem NDR Elbphilharmonie Orchester zusammen. In Nordamerika ist er unter anderem bei New York Philharmonic, Boston Symphony Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Cleveland Orchestra, Philadelphia Orchestra, Los Angeles Philharmonic und National Symphony Orchestra zu Gast. Er dirigiert Opernproduktionen an renommierten Häusern wie der Houston Grand Opera und der Opera Națională București.

In seinen Leitungsfunktionen hat Măcelaru das künstlerische Niveau kontinuierlich gesteigert und zugleich die Publikumsbindung weiter ausgebaut. Seine künstlerische Leitung zeichnet sich durch ambitionierte Programmgestaltung, groß angelegte Kooperationen und einen ausgeprägten Innovationsanspruch aus, der Tradition mit der Musik der Gegenwart verbindet. Er dirigierte das Orchestre National de France bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris vor einem weltweiten Publikum von rund 1,5 Milliarden Menschen. Zudem setzt er sich als leidenschaftlicher Förderer zeitgenössischer Musik für die Entstehung neuer Werke ein und hat Kompositionen von über 50 Komponistinnen und Komponisten in Auftrag gegeben, darunter Wynton Marsalis, Tan Dun, Gabriela Lena Frank, Jennifer Higdon, Jake Heggie, Nico Muhly, Sean Shepherd und Gabriella Smith.

Für seine bei Decca Classics erschienene Aufnahme von Wynton Marsalis’ Violinkonzert mit Nicola Benedetti und dem Philadelphia Orchestra wurde Măcelaru mit einem GRAMMY® Award ausgezeichnet. Seine umfangreiche Diskografie, erschienen bei Labels wie Deutsche Grammophon, Warner Classics, Naïve Records und Linn Records, umfasst ein breites Repertoire von Enescu, Ravel und Saint-Saëns bis hin zu Bartók, Brahms, Dvořák und Rachmaninow und wurde mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen wie dem Diapason d’Or und dem Choc Classica gewürdigt.

Măcelarus künstlerische Mission besteht darin, Bildung, Zugänglichkeit und die Verbindung zum Publikum in den Mittelpunkt zu stellen. Seine Arbeit mit jungen Musikerinnen und Musikern umfasst Dirigier-Meisterkurse, Kompositionsworkshops und Mentoring-Programme in Europa und Nordamerika. Dabei legt er besonderen Wert darauf, seine langjährige Verbundenheit zu seinen Ausbildungsstätten in Rumänien und den USA, darunter die Interlochen Arts Academy und die Shepherd School of Music der Rice University, aufrechtzuerhalten. In seinen leitenden Funktionen bei bedeutenden Festivals und Institutionen entwickelt er Initiativen zur Förderung von Vielfalt, Chancengerechtigkeit sowie körperlicher und mentaler Gesundheit.

Cristian Măcelaru wurde in Timișoara, Rumänien, geboren und zog im Alter von 17 Jahren in die USA, um am Interlochen Center for the Arts zu studieren. Anschließend studierte er an der University of Miami und der Rice University und entwickelte sich am Tanglewood Music Center sowie beim Aspen Music Festival künstlerisch weiter. Schon früh in seiner Laufbahn sorgte er international für Aufmerksamkeit, als er für Pierre Boulez beim Chicago Symphony Orchestra einsprang. Er ist Preisträger des Solti Emerging Conductor Award sowie des Solti Conducting Award.